Neurodivergent leben und arbeiten
Für meine Diplomarbeit suche ich Menschen, die ihre Erfahrungen mit mir teilen möchten.
Was hilft neurodivergenten Menschen dabei, ihre eigene Funktionsweise besser zu verstehen und eine Lebens- und Arbeitsweise zu entwickeln, die wirklich zu ihnen passt?
Genau dieser Frage möchte ich in meiner Abschlussarbeit zur psychosozialen Beratung näher nachgehen.
Worum möchte ich mehr erfahren?
Im Rahmen meiner Ausbildung zur psychosozialen Beraterin beschäftige ich mich in meiner Diplomarbeit mit den Erfahrungen neurodivergenter Erwachsener und mit der Frage, welchen Beitrag psychosoziale Beratung zu einer tragfähigeren Lebens- und Arbeitsweise leisten kann.
Neurodivergenz liegt mir aus vielen Gründen am Herzen. Nicht nur aufgrund eigener und familiärer Erfahrungen und weil mich das Thema seit Jahren fachlich begleitet.
Ich glaube an eine zukünftige Lebens- und Arbeitswelt, die offener, aufmerksamer und empathischer mit den Unterschieden zwischen Menschen umgeht – auch mit jenen, die auf den ersten Blick unsichtbar bleiben. Eine Welt, in der weniger Menschen einen großen Teil ihrer Kraft dafür aufbringen müssen, gegen unsichtbare Barrieren anzukämpfen oder sich permanent an Strukturen anzupassen, die nicht zu ihrer Funktionsweise passen. Stattdessen interessiert mich, was Menschen brauchen, um ihr eigenes Können, ihre Perspektiven und Potenziale möglichst gut einbringen zu können.
Wie wurde die eigene Neurodivergenz erkannt – und was hat dieses Erkennen verändert?
Welche Anforderungen führen immer wieder zu Überforderung oder Fehlpassung?
Unter welchen Bedingungen funktioniert Leben und Arbeiten besonders gut?
Welche Strategien, Grenzen, Strukturen und Formen von Unterstützung sind wirklich hilfreich?
Wo kann psychosoziale Beratung unterstützen – und wo liegen ihre Grenzen?
Vielleicht passt deine Perspektive zu meiner Studie
Ich suche erwachsene Menschen, die sich selbst als neurodivergent erleben bzw. verstehen – beispielsweise im Zusammenhang mit ADHS, Autismus, AuDHD, Hochsensibilität oder anderen neurodivergenten Wahrnehmungs- und Verarbeitungsweisen.
Eine formale Diagnose ist für die erste Interessensmeldung nicht zwingend erforderlich.
Ganz besonders freue ich mich über die Perspektiven von Frauen, deren Neurodivergenz häufig erst vergleichsweise spät erkannt wird.
Mir geht es ausdrücklich nicht darum, eine bestimmte Erfahrung vorauszusetzen. Gerade unterschiedliche Lebenswege und Perspektiven sind für die Arbeit interessant.
Was erwartet dich?
ORT
online über Google Meet oder persönlich nach Vereinbarung
ZEIT
ca. 45–60 Minuten.
Wenn sich ein Gespräch organisch etwas länger entwickelt und es für uns beide passt, nehme ich mir gerne zusätzliche Zeit. Es besteht aber keinerlei Erwartung, das Gespräch „auszufüllen“.
AUDIOAUFNAHME
Das Gespräch wird mit Einwilligung als Audioaufnahme aufgezeichnet. Dadurch kann ich mich während des Interviews auf das Zuhören konzentrieren. Die Aufnahme wird ausschließlich für Transkription und Auswertung verwendet und spätestens nach 30 Tagen gelöscht.
GESPRÄCH
Ein offenes, leitfadengestütztes Gespräch über Erfahrungen, Alltag, Arbeit, hilfreiche Bedingungen und Unterstützung.
Die Teilnahme ist freiwillig. Fragen dürfen ausgelassen werden und das Gespräch kann jederzeit beendet werden. Die Auswertung für die Diplomarbeit erfolgt pseudonymisiert.
Du könntest dir vorstellen, teilzunehmen?
Dann freue ich mich über eine kurze unverbindliche Interessensmeldung.
Du buchst damit noch keinen Termin und verpflichtest dich zu nichts.
Ich sehe mir die Rückmeldungen persönlich an und melde mich anschließend per E-Mail mit allen weiteren Informationen.
Datenschutz:
Deine Angaben aus der Interessensmeldung verwende ich ausschließlich zur Kontaktaufnahme und Organisation im Zusammenhang mit dieser Diplomarbeit. Weitere Informationen zur Verarbeitung deiner Daten erhältst du hier.
Wer führt die Interviews?
Ich bin Iza Adrienn Leier, MSc., Unternehmensberaterin, Coach und psychosoziale Beraterin in Ausbildung unter Supervision.
Mit Find Your Circle arbeite ich an der Schnittstelle von Neurodiversität, Kommunikation, psychologischer Sicherheit und gelingender Zusammenarbeit.
Mich interessiert besonders, wie Menschen und Systeme so gestaltet werden können, dass Unterschiedlichkeit nicht permanent Anpassungsenergie kostet, sondern verstanden und konstruktiv eingebunden werden kann.
Du möchtest meine Arbeit zu Neurodiversität unabhängig von dieser Studie weiterverfolgen?
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